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Über das Magazin

Apport — der Hund als fachlich-praktischer Gegenstand.

Apport ist ein monatlich erscheinendes deutschsprachiges Fachmagazin für die Hunde-Welt in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wir schreiben über Hundetraining jenseits der Tipps-und-Tricks-Boulevarde, über Tiermedizin auf veterinär-wissenschaftlichem Stand, über das föderal sehr unterschiedliche Hunderecht und seine kommunale Hundesteuer-Architektur, über Rasse-Porträts mit gesundheitlich und verhaltens­technisch relevanter Tiefe, über die Praxis des Auslands-Tierschutzes mit ihren rechtlich-veterinärmedizinischen Herausforderungen, und über die hunde-sportliche und freizeit­liche Praxis von Agility über Mantrailing bis zum Hundewandern. Kein Hersteller-Werbeblatt, keine Züchter-Verzeichnis-Verlängerung, keine Mode-Welpen-Vermarktungs-Plattform. Ein redaktionelles Fachmagazin, das den Hund als fachlich-praktischen Gegenstand behandelt — biologisch, rechtlich, medizinisch, ethisch.

Apport ist explizit keine Wiederbelebung einer bestehenden oder ehemaligen Hundepension oder eines Hundehotels. Das Magazin steht in keiner institutionellen, organisatorischen oder personellen Verbindung zu der vormals unter dieser Domain geführten Einrichtung. Wir publizieren keine Pensions-Adressen, keine Preise, keine Reservierungs-Hinweise, keine Hunde-Hotel-Bewertungen, keine Standort-Empfehlungen. Die hunde­fachlichen Themen behandeln wir DACH-weit und einrichtungs­unabhängig.

Der Takt ist monatlich. Sechs Ressorts — Erziehung, Tiermedizin, Recht, Rasse, Tierschutz, Sport & Freizeit — bilden das Gerüst, in dem wir kontinuierlich publizieren. Nicht jedes Heft füllt alle sechs Felder gleich; manchmal verdichten sich drei Texte um eine neue HD-Screening-Studie, manchmal hängt eine ganze Ausgabe an einer Reportage aus einem rumänischen Auslands-Tierschutz-Projekt. Die aktuelle Mai-2026-Ausgabe hat ihren Schwerpunkt in der laufenden Diskussion um den novellierten Welpenhandel-Erlass der Bundesregierung und in einer Bestandsaufnahme der föderalen Listenhunde-Verordnungen Frühjahr 2026.

Der Name Apport ist Programm. „Apport" ist das klassische Bring-Kommando des Hundetrainings — eine einsilbige, klar artikulierbare Aufforderung, einen Gegenstand aufzunehmen und zur Trainer:in zurückzubringen. In der Hunde-Welt versteht es jede:r vom ersten Welpen-Kurs an. Wir verwenden den Begriff als programmatische Selbstverortung: eine Aufforderung zur fachlichen Klarheit, zum praktischen Rückbezug, zur disziplinierten Lese der Studien-Bestände und zur ebenso disziplinierten Rückführung an die Halter:innen-Praxis.

Was uns inhaltlich interessiert, ist die Spannung zwischen den großen Hunde-Welt-Erzählungen und der konkreten Praxis am Halsband. Positive Verstärkung wird gern als „die einzig wissenschaftlich begründete Methode" verkauft — wir lesen die Quadranten-Diskussion mit allen vier Quadranten (R+, R-, P+, P-) und behandeln die ethisch-praktische Bewertung als das, was sie tatsächlich ist: eine differenzierte Auseinander­setzung mit den Konditionierungs-Grundlagen, nicht eine Lager-Schlacht. BARF-Ernährung wird gern als „artgerecht" verkürzt — wir lesen die veterinär­medizinischen Befunde zu Nährstoff-Defiziten und Verdaulichkeits-Fragen ohne Vorab-Festlegung. Sober, ohne Polarisierungs-Sport.

Geschrieben ist Apport für Hunde-Halter:innen mit mehr-als-sieben-Tipps-Anspruch, für Hundetrainer:innen mit Trainer-Zertifikat (TBT, BHV-V, IBH), für Tierärzt:innen und Tiermedizinische Fachangestellte, für Hunde-Sport-Aktive (Agility, Obedience, IGP, Mantrailing), für Tierschutz-Aktive mit DACH-Auslands-Bezug, für Veterinär-Verhaltensforscher:innen und für Hundezüchter:innen im FCI-organisierten Kontext. Wir setzen Vertrautheit mit Fachterminologie voraus (Markersignal, R+/R-/P+/P-, FCI-Gruppe, HD/ED-Score, BARF, IGP), aber kein Veterinär-Examen; eine Professorin für Veterinär-Medizin wird hier wenig grundsätzlich Neues lernen, eine Hundehalter:in mit dem ersten Welpen-Kurs hinter sich vielleicht schon.

Gastbeiträge

Apport nimmt Gastbeiträge an. Wer einen Text geschrieben hat — Trainings-Methodik-Aufsatz, Veterinär-Erfahrungs­bericht, Rechts-Anmerkung zu einer Hundegesetzes-Novellierung, Tierschutz-Praxis-Reportage, Sport-Disziplinen-Porträt — und ihn bei uns sehen möchte, schickt eine Schreibprobe an [email protected]. Wir antworten in der Regel innerhalb einer Woche und honorieren angenommene Beiträge nach festen Sätzen. Kürze ist kein Nachteil, ein konkreter klinischer oder trainings­bezogener Fall sagt mehr als drei Absätze Allgemein­urteil, und wer Quellen sauber zitiert (Studie, Journal, Jahr, Pubmed-ID), hat schon einen halben Text geschrieben.

Der Hund ist für uns kein Lifestyle-Accessoire. Er ist die seltene Mensch-Tier-Beziehung, in der eine zwanzigtausend-Jahr-alte Domestikations-Geschichte am Dienstagvormittag in einer Welpen­gruppe weitergeschrieben wird.